Laut Berichten im britischen Telegraph, hat sich der Conficker-Virus nun angeblich auch im britischen Parlament eingenistet auf deren Computersystemen Abgeordnete, Mitglieder des House of Lords sowie Mitarbeitern des Parlaments Zugriff haben. Obwohl es nicht sicher ist, wann und wie die Computer infiziert wurden, scheint es so als ob grundlegende Sicherheitsrichtlinien im Parlament nicht eingehalten wurden. Eine Email an die Parlamentsmitarbeiter warnt nun die Angestellten davor unauthorisierte Computer im Netzwerk zu verwenden. Allem Anschein nach war dies bis vor kurzem erlaubt und möglicherweise eine Ursache für die Infektion.
Ebenfalls wirft der aktuelle Conficker-Befall die Frage auf, ob die im Netzwerk verwendete Antiviren-Software auf dem aktuellsten Stand war. Der Virus erschien zuerst im November verganenen Jahres und seitdem hat Microsoft sowie Sicherheitsfirmen mehrere Patches beziehungsweise Updates ihrer Software bereitgestellt.
Rob Cottom vom IT Sicherheitsunternehmen NCC Group sagte zum Vorfall:
Dieser Vorfall zeigt wieder einmal deutlich, dass das wenn Parlament hinter allem zurück liegt, wenn es um grundlegendste Sicherheitsprozeduren geht. Nicht authorisierte Computer sollten normalerweise nicht einmal die Möglichkeit haben sich mit dem internen Netzwerk zu verbinden.
Ein Sprecher des Parlaments hat bisher jeden Kommentar verweigert.


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