Eine Studie des Schweizer Institut für Technologie (ETH) und Google vom Januar 2009 hat über ein Jahr lang die Aktualität der verwendeten Browser weltweit untersucht. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf den Browsern Firefox und Opera. Ziel war zu erfahren wieviel Prozent der User mit ungepatchten Browsern im Internet unterwegs sind.
Die Annahme für diese Untersuchung war, dass ein Großteil der User ihre benutzten Browser nicht auf dem aktuellen Stand halten, trotz Sicherheitswarnungen oder aktuellen Gefahren. Die Studie bediente sich dabei der HTTP User Agent Kennung aus Logs von Google Webservern und umfasst ca. 75% aller weltweiten Nutzer.
Herausgefunden wurde, dass die Patch-Level stark von den Standardeinstellungen der Browser abhängig sind und ob zum Beispiel automatische Updates eingestellt sind. Dabei kam heraus das der Mechanismus von Firefox relativ gut abschneidet und die meisten User innerhalb von 3 Tagen updaten. Allerdings sind niemals mehr als 80% der Firefox User mit der aktuellsten und sicherhsten Version unterwegts. Bei Opera liegt diese Quote sogar bei nur 46%. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass ca. 50 Millionen Firefox User veralteten Versionen benutzen und anfällig für Angriffe sind.
Obige Grafik zeigt den Anteil der Hauptversionen und ihre weltweite Verbreitung der 4 großen Browsersystem Firefox, Opera, Internet Explorer und Safari. Zu erkennen ist, dass noch viele User mit alten Versionen online sind.
Die grüne Linie zeigt die Verbreitung der aktuellsten Version. Die schwarz gepunkte Linie die der 2. aktuellsten und die rote gepunktete Linie die beiden letzten Versionen zusammen. Zu erkennen ist höhere Prozentsatz von Firefox Usern mit aktuellen Versionen im Vergleich zu Opera Usern.
Die komplette interessante Studie findet sich hier.




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