Wie heute erfahren, wurde das bekannte Blog Netzpolitik von der Deutschen Bahn abgemahnt. Grund war die Veröffentlichung eines Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Bahn. Die Abmahnung löst aktuell eine Welle von Empörung unter der Blogwelt aus. Und damit greift ein Effekt der unter dem Begriff Streisand-Effekt bekannt ist.
Der Streisand-Effekt ist ein Phänomen im Internet: Der Versuch, bestimmte Informationen zu entfernen, kann dazu führen, dass diese noch stärker verbreitet werden.
(wikipedia)
Und so kam es wie es kommen mußte. Inzwischen gibt es das Memo als Torrent und als einfachen Download (pdf) bei Wikileaks, einer Seite deren Bedeutung man garnicht deutlich genug formulieren kann.
Wikileaks ist ein Ende 2006 anonym ins Leben gerufenes Projekt, das nach dem Wiki-Prinzip aufgebaut ist und unzensierbar[1] „für die massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von geheimen Informationen und Analysen” dienen soll.
(Wikipedia)
Bis zum 6. Februar hat Netzpolitik laut dem Bahn-Schreiben Zeit die Datei von der Webseite zu entfernen und eine Unterlassungserklärung abzugeben. Grund genug die Geschichte auf Netzpolitik weiter zu verfolgen.


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