In Austin, Hauptstadt vom US Bundesstaat Texas, wurden Autofahrer am 29. Januar vor einer doch eher ungewöhnlichen Sache gewarnt. 2 Anzeigetafeln der Verkehrsbetriebe, die sonst vor Straßenschäden oder Staus warnen, waren gehackt worden und zeigten Warnungen vor Zombies an.
Die Anzeigetafeln gehören nicht der Stadt Austin, aber sie hat die Verwantwortung über die Nachrichten die auf ihnen erscheinen. Inhaber der Tafeln sind die jeweiligen Straßenbaufirmen. Laut einem Sprecher der Stadtverwaltung waren die veränderten Nachrichten nur einige Stunden zu sehen, bis der Projektmanager der Baufirma daran vorbei fuhr und die Nachrichten las. Daraufhin wurden die Texte sofort zurückgesetzt.
Diese Schilder besitzen eine kleine Computereinheit, welche die Anzeigetexte steuert. Der Zugang zu diesen ist per Schloss gesichert. Im vorliegenden Fall waren diese Schlösser aufgebrochen. Obwohl die Computer passwortgeschützt sind, gelang es neue Texte einzugeben. In vielen Fällen sind die Geräte noch mit den Standardpasswörtern versehen. Diese sind allerdings bekannt, so reicht oftmals die Eingabe von “DOTS” um vollen Zugriff auf die Geräte zu erlangen. Oder man setzt geänderte Passwörter auf den Standardcode zurück durch Drücken von “Shift” und “Control” bei gleichzeitiger Eingabe von “DIPY”.
Auf i-hacked.com schreibt man dazu:
“Programming is as simple as scrolling down the menu selection. Type whatever you want to display … In all likelihood, the crew will not have changed [the password].”
Die Behörden versuchen derzeit die Verwantwortlichen des Hacks zu finden.




USA: Hackerangriffe auf Verkehrswarnsysteme nehmen kein Ende « Netzhappen
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