Ein Einbruch im Computernetzwerk beim US-Unternehmen Heartland Payment Systems, dass finanzielle Transaktionen von 250.000 Firmen abwickelt, gefährdet möglicherweise Millionen von Kontodaten. Sollten diese Zahlen stimmen, wäre dies einer der größten Datendiebstähle aller Zeiten.
Die in Princeton, New Jersey, ansässige Firma teilte mit, das Forensiker bösartige Software in ihrem Computernetzwerk entdeckt haben. Die Sicherheitsexperten wurden bestellt, nachdem Mitarbeiter von Visa und MasterCard vergangenen Oktober “verdächtige Aktivitäten” bei einigen Transaktionen feststellten. Ein Mitarbeiter von Heartland sagte dazu:
[Die Einbrecher] fingen mit einer Sniffer Software die Nummern ab, die durch unser System gingen. Leider sind wir sicher das Kreditkartennummern sowie die Namen der Inhaber abgefangen wurden.
Es wurde darauf hingewiesen das keine weiteren Daten wie Sozialversicherungsnummern, Adressen sowie Telefonnummern unter den gestohlenen Datensätzen waren. Leider ist sich die Firma aber nicht sicher wie lange ihr Computernetzwerk bereits kompromitiert ist. Da Heartland im Monat mehr als 100 Millionen Transaktionen vornimmt, ist das genaue Ausmaß noch nicht abzuschätzen, bewegt sich aber wohl im sehr hohen Millionenbereich.
Für die Bekanntgabe des Vorfalls wurde praktischerweise der gestrige Tag gewählt. Und nun ratet mal welche Nachricht präsenter in den Medien war, dies oder die Amtseinführung des 44. amerikanschen Präsidenten?


Datenverlust doch noch abwenden
Datenverlust doch noch abwenden